Professionelle Immobilienfotografie – einfach erklärt

Warum soll man einen Profi engagieren, wenn man’s doch selber machen kann?
Warum soll ich einen Profi-Fotografen beauftragen Fotos zu machen, das kann doch jede/jeder heutzutage mit dem Handy.
Ja, schon, wenn’s um irgendwelche Fotos geht, damit man sich nicht alles aufschreiben muss und sich besser erinnern kann.

Wenn es jedoch darum geht etwas zu verkaufen, sieht das Ganze schon anders, wesentlich anders aus, denn es geht darum:

  • den besten Eindruck zu erwecken,
  • die Zielgruppe bestmöglich zu erreichen,
  • den Wert einer Immobilie sofort erkennbar zu machen,
  • und das Allerwichtigste: Emotionen zu wecken, Interesse, Begierde.

Wenn man diese Punkte umsetzen kann spart man sich eine Menge – eine Menge Überzeugungsarbeit, eine Menge Zeit, eine Menge Geld, und hat dazu noch einen angenehmen Nebeneffekt: man wird als Profi wesentlich kompetenter und glaubwürdiger wahrgenommen (das gilt übrigens nicht nur für Immobilienmakler, sondern auch für viele andere Branchen).

Einen ganz wichtigen Aspekt sollte man allerdings auch nicht vergessen:

Als Makler vermittelt oder verkauft man ja nicht seine eigene Wohnung, sein eigenes Haus. Man ist lediglich Vermittler, d.h. man übernimmt mehr oder weniger zu treuen Handen ein Objekt von beträchtlichem Wert, um dafür den richtigen Mieter/Käufer zu finden, zu einem sehr guten Preis.
Dazu erstellt man Verkaufsunterlagen, Inserate, ein Exposées.

Und diese Unterlagen, in denen Fotos eine zentrale Rolle spielen, sind nicht nur Verkaufsunterlagen, sondern auch ein Akt der Wertschätzung gegenüber Verkäufern/Vermietern!
Welche „Wertschätzung“ gegenüber Kunden mittelmäßige bis schlechte Fotos darstellen muss man ja wohl nicht erklären.

Was muss sich z.B. der Verkäufer einer Wohnung, eines Hauses, im Wert von mehreren hunderttausend €uro denken, wenn der beauftragte Vermittler mit mittelmäßigen bis schlechten Fotos versucht, den besten Preis dafür zu erzielen?
Ich würde mir denken, der ist an mir, als Kunde, nicht ernsthaft interessiert, sondern nur daran, schnell und ohne viel Arbeit eine fette Provision zu kassieren. Dem bin ich als Kunde ziemlich egal.
Und welchen Eindruck hätten Sie, als Kunde?

Als kleine Anregung und um den Unterschied zwischen Handyfotos und professionellen Immobilienfotos einfach zu erklären, habe ich eine kleine Bildergalerie zusammen gestellt:

Gottfried Frais posted this.

22, April

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